45. Internationales Sportfest des SCL: ein Tag, der Berlin bewegt!

Bilderrahmen mit drei goldenen SCL-Medaillen, darunter die Medaille zum 45. Internationalen Sportfest, und dem Schriftzug „Wir bedanken uns!“

Am Samstag, den 12. September 2026, wurde das Kleine Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem großen Treffpunkt für den Sport. Beim 45. Internationalen Sportfest des SCL kamen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Sie trieben gemeinsam Sport, probierten Neues aus und erlebten einen Tag voller Freude an der Bewegung. Das Motto war wie in jedem Jahr klar: Sport, Spiel und Spaß – ohne Leistungsdruck.

Grauer Himmel am Morgen, Sonne am Nachmittag

Am Morgen zeigte sich der Himmel noch grau und bewölkt. Der guten Laune tat das keinen Abbruch. Schon ab dem Einlass um 11 Uhr füllte sich das Stadion mit Sportlerinnen und Sportlern, mit Betreuerinnen und Betreuern, Familien und Gästen. Im Laufe des Tages kam dann die Sonne heraus – passend zur fröhlichen Stimmung auf dem Platz. Überall sah man lachende Gesichter, bunte Trikots und Menschen, die sich gegenseitig anfeuerten.

Eröffnung durch den Regierenden Bürgermeister

Um 13 Uhr eröffnete Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, das Sportfest. Er ist zugleich Schirmherr der Veranstaltung. Gemeinsam mit ihm begrüßten weitere Gäste die Sportlerinnen und Sportler: Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin, Karin Halsch, Präsidentin von Special Olympics Berlin, und Stefan Schenck, 1. Vorsitzender des SCL. Sie alle machten deutlich, wie wichtig gemeinsamer Sport für ein offenes Berlin ist. Denn Inklusion bewegt – im Sport und weit darüber hinaus.

Menschen aus vielen Ländern

Rund 700 Sportlerinnen und Sportler machten mit. Sie kamen aus Berlin, aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland. Delegationen reisten unter anderem aus Italien, Frankreich, Rumänien, Polen, Tschechien und der Slowakei an. In diesem Jahr war zum ersten Mal auch eine Gruppe aus Malta zu Gast. So wurde das Sportfest wieder zu einem echten Fest der Begegnung. Man traf alte Bekannte wieder, lernte neue Menschen kennen und feuerte sich über alle Grenzen und Sprachen hinweg gemeinsam an. Beim Sport braucht es oft keine großen Worte – ein Lächeln, ein Handschlag oder ein High Five genügen.

An den Stationen: ausprobieren, mitmachen, jubeln

Ein Junge schießt beim Torwandschießen auf dem Rasen des Jahn-Sportparks den Ball in Richtung Torwand, im Hintergrund weitere Teilnehmende an den Stationen
Volle Konzentration beim Torwandschießen

Nach der Eröffnung ging es los. An vielen Stationen konnte jede und jeder etwas ausprobieren. Beim Torwandschießen und beim Fußball-Dart war Zielsicherheit gefragt. Beim Basketball-Korbwurf zählte jeder Treffer. Auf der Laufbahn starteten die Sportlerinnen und Sportler beim 60-Meter-Lauf und beim Minihürdenlauf. Beim Weitsprung, beim Ballweitwurf und beim Kugelstoßen kam es auf Kraft und Technik an. Wer es ruhiger mochte, probierte den Fitnessparcours oder das Blasrohrschießen aus. Und wer eine Pause brauchte, würfelte in Ruhe an der Entspannungs-Station. So fand jede und jeder das passende Angebot – ganz gleich, ob mit viel oder mit wenig Erfahrung. An jeder Ecke wurde angefeuert, gejubelt und gelacht.

Sport auf Augenhöhe

Beim Sportfest des SCL steht nicht die Behinderung im Mittelpunkt, sondern der Mensch – mit seinen Fähigkeiten, seiner Freude und seinem Ehrgeiz. Genau das macht diesen Tag so besonders. Hier zählt nicht, wer am schnellsten läuft oder am weitesten wirft. Hier zählt, dass alle mitmachen und gemeinsam Spaß haben. Am Ende bekam jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde. Der Applaus war für alle gleich groß.

„Sport besitzt die einzigartige Kraft, Barrieren in den Köpfen einzureißen und Menschen bedingungslos zusammenzubringen. Das Internationale Sportfest zeigt eindrucksvoll, wie Inklusion in Berlin ganz natürlich gelebt wird – nicht nur auf dem Spielfeld, sondern mitten in unserer Gesellschaft.“

– Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin

Mehr als ein Tag im Jahr

Das Internationale Sportfest ist der Höhepunkt im Vereinsjahr – doch der SCL ist an vielen Tagen aktiv. Der Verein wurde 1995 gegründet. Heute treiben hier über 700 Menschen in über 50 Sportgruppen Sport, an Standorten in ganz Berlin. Das Angebot reicht vom Breiten- und Gesundheitssport bis zum Leistungssport. Fußball, Schwimmen, Basketball, Leichtathletik, Badminton, Reiten, Gymnastik, Fitness und Kraftsport gehören dazu. Auch zertifizierten Rehabilitationssport bietet der Verein an. Für jede und jeden ist etwas dabei.

Ein herzliches Dankeschön

Ein solches Fest gelingt nur mit vielen helfenden Händen. Ein großes Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die den Tag mit viel Herz vorbereitet und begleitet haben. Ohne sie wäre das Sportfest nicht möglich. Ein herzlicher Dank gilt auch unseren Förderern, die den SCL unterstützen: der Berliner Sparkasse, der Deutschen Bank, Campus und der Senatskanzlei von Berlin.

Lust, mitzumachen?

Du möchtest selbst Teil des SCL werden? Ob als Sportlerin oder Sportler, als Familie oder als ehrenamtliche Helferin oder Helfer – neue Gesichter sind bei uns immer willkommen. Schau gern bei einem Schnuppertraining vorbei oder melde Dich bei unserer Geschäftsstelle.

Sportprogramm entdecken Kontakt aufnehmen

Wir sehen uns 2027 wieder!

Das nächste Internationale Sportfest des SCL findet am Samstag, den 11. September 2027, statt – wieder im Kleinen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Wir freuen uns schon jetzt auf viele bekannte und neue Gesichter. Komm vorbei, mache mit oder feuere einfach mit an. Denn der SCL ist eben mehr als nur Sport.

Adresse

SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Mahlower Straße 27
12049 Berlin

Telefon: 030 62 98 24 00
oder: 030 62 98 24 01
Fax: 030 62 98 24 02

E-Mail: info@scl.berlin

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Montag: 09:00–15:00 Uhr

Dienstag: 09:00–15:00 Uhr

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Freitag: 09:00–13:00 Uhr